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Alice Schwarzer und die EMMA!

 

Vielleicht wundert sich jetzt manch einer, warum ich gerade über Alice Schwarzer und die von ihr gegründete EMMA schreibe. Das kann ich ganz einfach erklären. Meiner Meinung nach ist Alice Schwarzer eine der besten Journalistin und Autorin unser Zeit und finde es Schade das in unserer heutigen Zeit nicht mehr solcher Frauen gibt. Die dafür einstehen, wofür sie kämpfen.

Im Jahre 1942 wurde in Wuppertal-Elbersfeld Alice Schwarzer am 03.Dezember geboren. Aufgezogen wurde sie als uneheliches Kind von ihren Großeltern ("mit einem sehr fürsorglichen Großvater und einer sehr politischen Großmutter".

Ihre Ausbildung fing sie im Jahre 1959, im Alter von 16 Jahren im Kaufmännsichen Bereich an. In diesem arbeitete Alice Schwarzer, in den Städten Wuppertal, Düsseldorf und Münschen. Ein Jahr lang (1964-1965) war sie aufgrund eines Sprachstudiums in Paris. Dort jobbte sie auch. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland, fing Alice Schwarzer 1966 ihr Volontariat bei der Düsseldorfer Nachrichten an und beendete das Volo 1968 als Redaktuerin.

Anschließend war sie 1969 als Reporterin bei der Zeitschrift pardon. Während ihres Studium ins Frankreich 1970 – 1974, sie als freie politische Korrespondentin für Funk, Fernsehen und Printmedien. Alice studierte Fakuktät Vincennese, Paris Soziologie und Psychologie.

In ihrer Frankreichzeit engagierte sie sich für die Frauenbewegung in Frankreich und später auch in der Bundesrepublik in Deutschland. Seit dem Jahre 1970 veröffentlichte Alice Schwarzer zahlreiche Buchpublikationen als Autorin und Herausgeberin.

Zurück nach Deutschland kam Frau Schwarzer 1974, wo sie in der Zeit von 1974 – 1975 eine Lehrauftrag der Universität Münster in Soziologie hatte. 1975 – 2000 veröffentlichte sie einen Frauen Kalender zusammen mit Ursula Scheu. Seit dem Jahre 1975 betriebt sie außerdem verstärkte feministiche Öffentlichkeitsarbeit mit Veranstaltungen, Lesungen und Kampagnen. Außerdem sah man sie viel im Fernseh als interviewter Gast, aber auch als Interviewer.

Im Herbst 1976 zog Alice Schwarzer nach Köln, wo sie im Schatten vom Dom die EMMA gründete. Die erste Ausgabe erschien am 26. Januar 1977. Zunächst erschien sie jeden Monat und seit dem Januar 1993 dann alle 2 Monate. Bis heute ist Frau Schwarze Verlegerin und Chefredakteurin der EMMA. Bis zum Jahre 1993 beschäftigte sich sie fast Auschliesslich mit EMMA und gab als Buchautorin lediglich Textsammlungen raus. Im Jahre 1983 gründete sie eine derersten „feministischen Archive“, nämlich mit der gemeinnützigen Stiftung FrauenMediaTurm , dessen Vorstandvorsitzende sie bis heute ist.

1992 – 1993 moderierten sie die Talkshow „Zeil um Zehn“ im hessichschen Fernseh. Nach der Umstellung der EMMA von einmonatig auf zweimonatig, schrieb Alice Schwarzer wieder verstärkt Bücher.

Alice Schwarzer als Buchautorin

· 2007: "Simone de Beauvoir. Ein Lesebuch mit Bildern", Rowohlt, Reinbek

· 2007: "Simone de Beauvoir. Weggefährtinnen im Gespräch", Kiepenheuer & Wisch, Köln

· 2007: "Das EMMA-Buch – die ersten 30 Jahre", Collection Rolf Heyne, München

· 2007: "Die Antwort", Kiepenheuer & Witsch, Köln

· 2005: "Liebe Alice! Liebe Barbara! Briefe an die beste Freundin." Kiepenheuer & Witsch, Köln.

· 2003: "Alice Schwarzer porträtiert Vorbilder und Idole", Kiepenheuer & Witsch, Köln.

· 2002: "Alice im Männerland – Eine Zwischenbilanz", Kiepenheuer & Witsch, Köln.

· 2002: "Der kleine Unterschied und seine großen Folgen", Protokolle und Essay. Fischer Verlag, überarbeitete Neuauflage.

· 2002: "Marion Dönhoff – Ein widerständiges Leben", Biographie, Kiepenheuer & Witsch, Köln. Sonderausgabe mit aktuellem Vorwort.

· 2001: "Eine tödliche Liebe – Petra Kelly und Gert Bastian", Essay, Kiepenheuer & Witsch, Köln, Neuauflage als TB. – Hörbuch (gelesen von Alice Schwarzer und Schauspielern), 260 Minuten, 2001 Verlag Hörbuch.

· 2000: "Der große Unterschied – Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen". Kiepenheuer & Witsch, Köln. – Hörkassette (gelesen von Alice Schwarzer + Sabine Falkenberg), 158 Minuten, 2001 Hoffmann & Campe. – TB im Fischer Verlag, 2002.

· 1999: "Simone de Beauvoir – Rebellin und Wegbereiterin", Interviews. Kiepenheuer & Witsch, Köln (Neuauflage des Buches "Simone de Beauvoir heute".

· 1998: "Romy Schneider – Mythos und Leben". Kiepenheuer & Witsch, Köln. TB im Knaur Verlag, München 2000. – Hörcassette (gelesen von Hannelore Elsner und Alice Schwarzer), 145 Minuten, 2000 Steinbach Sprechende Bücher.

· 1997: "So sehe ich das", 3. journalistische Bilanz mit Texten von 1992-1996. Kiepenheuer & Witsch, Köln (übersetzt in Chinesisch).

· 1996: "Marion Dönhoff - Ein widerständiges Leben", Biographie, Kiepenheuer & Witsch, Köln. TB im Knaur Verlag, München, 1997 (übersetzt in Polnisch). –Hörcassette (gelesen von Marion Dönhoff und Alice Schwarzer), 180 Minuten, 1997 HörVerlag, München.

· 1993: "Eine tödliche Liebe – Petra Kelly und Gert Bastian", Essay, Kiepenheuer & Witsch, Köln. TB im Heyne Verlag, München, 1994 (übersetzt in zwei Sprachen: Holländisch und Schwedisch).

· 1992: "Von Liebe und Haß", 2. journalistische Bilanz mit Texten von 1982-1992 und autobiographischem Nachwort. Fischer Verlag, Frankfurt.

· 1989: "Warum gerade sie? Weibliche Rebellen. 16 Begegnungen mit berühmten Frauen", Porträts. Luchterhand Verlag, Frankfurt – TB im Fischer Verlag 1991 (übersetzt in Holländisch).

· 1985: "Lohn: Liebe", Protokolle und Esssay. Suhrkamp Verlag, Frankfurt (Neuauflage von "Frauenarbeit-Frauenbefreiung".

· 1982: "Simone de Beauvoir heute – Gespräche aus 10 Jahren", Interviews und Essay. Rowohlt Verlag, Hamburg (übersetzt in acht Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Holländisch, Dänisch, Türkisch, Persisch und Japanisch).

· 1982: "Mit Leidenschaft", 1. journalistische Bilanz mit Texten von 1968-1982 und autobiographischem Vorwort. Rowohlt Verlag, Hamburg (übersetzt in Holländisch).

· 1981: "So fing es an – 10 Jahre neue Frauenbewegung", Chronik. EMMA Verlag – TB bei dtv 1983.

· 1975: "Der kleine Unterschied und seine großen Folgen", Protokolle und Essay. Fischer Verlag, Frankfurt (übersetzt in elf Sprachen, außer Englisch).

· 1973: "Frauenarbeit – Frauenbefreiung", Protokolle und Essay. Suhrkamp Verlag, Frankfurt.

· 1971: "Frauen gegen den § 218" (das Abtreibungsgesetz), Protokolle und Essay. Suhrkamp Verlag, Frankfurt.

Alice Schwarze als Herausgeberin

  • 2008: "Damenwahl - Vom Kampf um das Frauenwahlrecht bis zur ersten Kanzlerin", EMMA-Buch/KiWi-Paperback, Köln.
  • 2002: "Die Gotteskrieger – und die falsche Toleranz", Kiepenheuer & Witsch, Köln.
  • 2000: "Man wird nicht als Frau geboren" – 50 Jahre nach dem "Anderen Geschlecht" von Simone de Beauvoir ziehen Schriftstellerinnen und Politikerinnen gemeinsam Bilanz: Wo stehen die Frauen heute? Kiepenheuer & Witsch, Köln.
  • 1994: "Turm der Frauen. Der Kölner Bayenturm. Vom alten Wehrturm zum FrauenMediaTurm". DuMont Buchverlag, Köln.
  • 1994: "PorNO". Kiepenheuer & Witsch, Köln (aktualisierte Neuauflage vom gleichnamigen EMMA-Buch).
  • 1991: "Schwesternlust und Schwesternfrust. 20 Jahre Neue Frauenbewegung – eine Chronik". EMMA Verlag, Köln.
  • 1991: "Das neueste EMMA-Buch". dtv, München.
  • 1991: "KRIEG. Was Männerwahn anrichtet – und wie Frauen Widerstand leisten", gegen Krieg und islamischen Fundamentalismus. EMMA Verlag, Köln. TB 1992 Fischer Verlag, Frankfurt.
  • 1990: "Fristenlösung jetzt!" EMMA Verlag, Köln (aktualisierte Neuauflage von "Weg mit dem § 218!".
  • 1988: "Auf Kosten der Frauen. Frauenrechte im Sozialstaat", Hrsg. Gerhard/Schwarzer/Slupik, Beltz, Weinheim.
  • 1988: "PorNO". EMMA Verlag, Köln.
  • 1986: "Das neue EMMA-Buch". dtv, München.
  • 1986: "Weg mit dem § 218!" EMMA Verlag, Köln.
  • 1984: "Durch dick und dünn". EMMA Verlag, Köln. TB 1986 im Rowohlt Verlag, Hamburg.
  • 1982: "Sexualität". EMMA Verlag, Köln. TB 1984 im Rowohlt Verlag, Hamburg.
  • 1981: "Das Emma-Buch". dtv, München.
  • 1980: "Wahlboykott". EMMA Verlag, Köln.

Preise und Ehrungen (eine Auswahl)

  • 2008 Ludwig-Börne-Preis
  • 2006 Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft Düsseldorf
  • 2005 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
  • 2005 Sachbuchpreis "Donauland", Österreich.
  • 2004 "Staatspreis NRW".
  • 2004 "Chevalier dans l'Ordre National de la Légion d'Honneur", Ernennung zum "Ritter der französischen Ehrenlegion".
  • 2004 "Publikums-Bambi" für die Sendung "Wer wird Millionär?" mit Günter Jauch.
  • 2004 "Goldene Feder" der Bauer Verlagsgruppe (Ehrenpreis).
  • 2003 "Zivilcourage-Preis" des Berliner CSD (Lebenswerk).
  • 1997 "Frau des Jahres 1997" des Verbandes Deutscher Staatsbürgerinnen.
  • 1997 "Schubart-Literaturpreis" der Stadt Aalen.
  • 1996 Bundesverdienstkreuz am Bande.
  • 1992 "Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille" der WAK (Westdeutsche Akademie für Kommunikation).
  • 1991 "Von-der-Heydt-Preis" der Stadt Wuppertal (Kulturpreis für Lebenswerk)

Iniative, Gründung und Mietgliedschaft

  • 1998 Initiierung eines parteiübergreifenden Politikerinnenbündnisses, in dem seither Spitzenpolitikerinnen aller Parteien aktiv sind.
  • 1990 Initiierung des 1. deutschen Journalistinnenpreises, seither alle 2 Jahre vergeben von einer unabhängigen Jury und EMMA.
  • 1988 Initiierung des 1. deutschen Fotografinnenpreises, bis 1995 alle 2 Jahre vergeben von einer unabhängigen Jury und EMMA.
  • 1984 Wahl in den P.E.N.-Club.
  • 1983 Gründung des "FrauenMediaTurm - Das feministische Archiv und Dokumentationszentrum", Köln. Seither Vorstandsvorsitzende.
  • 1983 Mitgründung des "Hamburger Instituts für Sozialforschung" von Jan Philipp Reemtsma.
  • Ab 1979 Zahlreiche Publikationen über die Entwicklung und Gefahr des religiösen Fundamentalismus, speziell des islamischen, darunter eine Reportage aus Teheran 1979, zwei Wochen nach der Machtübernahme Khomeinis sowie ein Sonderband/Buch 1991.
  • Ab 1977 Zahlreiche Initiativen und Kampagnen, u.a. gegen Pornographie: 1978 Initiierung des sogenannten "stern-Prozesses", in dem zehn Frauen den "stern" wegen frauenerniedrigender Titelbilder verklagten (Dem Prozeß schloß sich u.a. der "Deutsche Frauenrat" mit sechs Millionen Mitgliedern an). 1987 Schwarzers Vorstoß für ein neues Anti-Pornographie-Gesetz. 1993 ihre exemplarische Analyse der Fotos von Helmut Newton als "sexistisch bis rassistisch und faschistoid".
  • 1977 Gründung von EMMA, seither Verlegerin und Chefredakteurin.
  • 1971 Initiierung der Aktion "Ich habe abgetrieben" (veröffentlicht am 6.6.71 im "stern", die zum Auslöser der Kampagne gegen den § 218 und der Neuen Frauenbewegung in der Bundesrepublik wurde.

Wer ist Alice Schwarzer?


Den nachfolgenden Text veröffentlichte der Buchverlag von Alice Schwarzer, Kiepenheuer & Witsch, im Jahr 2000 anlässlich des Erscheinens zum "Großen Unterschied".

Alice Schwarzer gilt seit 1975 in den deutschsprachigen Ländern als die Verkörperung des engagierten, kämpferischen Feminismus. Und jeder kennt in Deutschland ihren Namen, sie ist das Symbol für Emanzipation. Die Journalistin, Essayistin und Aktivistin hat seit 1971 15 Bücher als Autorin veröffentlicht. Ihr erster Bestseller "Der kleine Unterschied und seine großen Folgen" erschien 1975 und wurde in 13 Sprachen übersetzt.

Seither hat sie nicht etwa an Popularität verloren, sondern gewonnen: Alle drei seit 1994 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Bücher standen wochen-, ja monatelang auf den Bestseller-Listen. Und das Interesse für ihr im Oktober 2000 erscheinendes neuestes Buch ist bereits im Vorlauf so groß, dass die Startauflage bei 100.000 liegt.

Schwarzers letzte Bücher waren ein Ausflug in die Faction, waren Fallstudien und Biografien. Mit ihrem neuesten Buch "Der große Unterschied - Gegen die Spaltung von Männer und Frauen" legt die populäre Theoretikerin erstmals nach 25 Jahren eine politische Bilanz vor, die sich an Frauen wie Männer richtet, an 16-jährige wie 60-jährige. Sie feiert Siege und Fortschritte, aber warnt vor Illusionen und Rückschlägen: "Wir müssen gleichzeitig den Blick in den Abgrund des Frauseins wagen und nach den Sternen greifen." In ihren Beispielen und Fakten beschränkt sich die Autorin, die lange in Paris gelebt hat, nicht auf Europa, sondern argumentiert international.

Alice Schwarzer ist nicht nur als Autorin und Agitatorin bekannt geworden, sondern auch als Verlegerin. 1977 gründete sie die Monatszeitschrift EMMA, die als einziges unabhängiges Magazin weltweit bis heute erscheint und immer wieder heftige Debatten und vielbeachtete Kampagnen auslöst. Die heute 57-jährige gehört zu der Pionierinnengeneration der 70er Jahre, ist aber Anfang des 21. Jahrhunderts eher noch präsenter im öffentlichen Diskurs als damals. Ihr neuestes Buch ist eine der mit besonderer Spannung erwarteten Veröffentlichungen dieses Herbstes.

Kiepenheuer & Witsch, 2000

23.12.08 21:22
 


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